GOTT UND DIE WELT

Veröffentlichung am 26. Juli 2017


Sommerferien in der Stadt

Klaus Marheinecke
Kath. Kirchengemeinde MARIÄ HIMMELFAHRT
E-Mail: KlausMarheinecke@Gmx.de

 

 

 

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer – Ein Sommer, wie es früher einmal war?“ Wer kennt nicht das alte Lied, das wir alle mit Begeisterung Rudi Carell nachgesungen haben? Früher war sowieso alles besser, wird uns eh schon immer vorerzählt. Und jetzt droht wieder so ein Katastrophensommer, der uns die Ferien und den Urlaub verhageln wird. Nix wie weg hier und ab in die Sonne, ist das Motto und alle drängeln sich an den Flugschaltern zur Reise in die warmen Länder! Nun mal langsam, liebe Leute! Nicht in Panik ausbrechen! Hamburg ist so schön. Wir haben die Elbe, die Alster, den Stadtpark, Planten un Blomen, Hagenbeck und die vielen anderen Ausflugsmöglichkeiten um uns herum. Wir haben die vielen Museen, die Sie bestimmt noch nicht besucht haben. Direkt am Hauptbahnhof steht die Kunsthalle, ganz zu schweigen von der Elbphilharmonie, unserem Prachtstück. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, sich einmal in Hamburgs großen und kleinen, verschiedenen, einfachen und wunderschönen Kirchen umzusehen.

 

Man muss nicht unbedingt einen Gottesdienst besuchen. Natürlich sind wir bei den verschiedenen Gelegenheiten dazu eingeladen. Die meisten der großen Kirchen, also die Hauptkirchen und auch der katholische Mariendom in St. Georg mit seinen interessanten Fresken sind auch über Tage geöffnet und laden zum Verweilen ein. Vielleicht erinnert man sich dort in einer ruhigen Viertelstunde daran, wie gut wir es hier in unserer schönen Heimatstadt jetzt haben.

G 20, Schlager-Move, Triathlon und all das Theater drumherum sind vorbei. Bei uns herrscht jetzt Ruhe und Frieden. Hier wird niemand vertrieben, beschossen oder muss fliehen vor irgendwelchen bösen Menschen.

Diese Gedanken kommen mir manchmal abends beim Fernsehen, wenn all die  schlimmen Bilder auf uns einstürzen. Kann man da nicht mal ein zufriedenes „DANKE lieber Gott,“ leise oder auch laut sagen?, fragt Ihr Klaus Marheinecke

 

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